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Die Schlüsselerfahrung der SOB mit abilio war, dass ein Unternehmen alleine keine MaaS-Plattform entwickeln kann. Daher hat die SOB in den letzten Monaten eine Interessensgemeinschaft unter dem Arbeitstitel „mobico“ aufgebaut, die eine reine „B2B“-Plattform für „Mobility as a Service“ aufbauen wird. Dazu hat die SOB auch einen Innovationsantrag an das BAV gestellt. Aus logischer Sicht ist das zwar falsch, da das BAV nur für den öffentlichen Verkehr zuständig ist, MaaS aber alle Verkehrsträger beinhaltet. Dabei ist der öffentliche Verkehr in der Minderheit, aber: es gibt in der Schweiz noch keinen Fördertopf ausreichender Grösse für „Gesamtmobilität“.

Am 15. Oktober wird als Träger von openmobility eine Genossenschaft gegründet. Die Genossenschaft ist für alle Interessenten offen – sowohl für Anbieter von Mobilitätsleistungen als auch für Technologieanbieter, die beispielsweise Anwendungen mit Mobilitätskomponenten entwickeln wollen.

Wie man hört, sind auch weitere private wie öffentliche Akteure am Start, um regionale oder nationale MaaS-Plattformen aufzubauen. Ob das nötig und schlau ist?

Interessant in diesem Zusammenhang: die EU-Staaten werden bis Ende 2019 die erste Stufe des internationalen Datenaustausches umgesetzt haben. Einige Länder sind schon die nächsten Schritte angegangen.

Weitere Informationen findet ihr auf der Website von openmobility.

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